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Die Ausrüstung

 

 

Hier entsteht eine Auflistung der Ausrüstungsgegenstände, die nicht serienmässig sind, bzw. nachgerüstet oder verändert wurden......

Liste der Änderungen/Neuerungen zur Saison 2014:

Watermaker/Entsalzungsanlage SLCE + Remineralisierer/Ionisierungsfilter für Trinkwasserherstellung 

Windsteueranlage Windpilot Pacific

Servicebatterien 4X180AH

Ladegerät nur für Motorbatterie Optimate 6

Ladegerät nur für Servicebatterien Waeco MCA1280

Batteriemonitor MT

Windgenerator Silentwind 420W mit Regler 1000W incl. Solarstromregelung (bislang nicht verbaut)

Solarpanele 490WP

Hochleistungsregler für original Hitachi Lichtmaschine 80A Sterling PDAR

AIS-Transceiver Camino (seit 2016)

KW-Funkgerät ICOM IC 718 (See- und Amateurfunk) mit Pactormodem DR-7400 und

Antennentuner LDG IT-100 in Frischhaltedose, isoliertes Achterstag als Antenne (Super!)

UKW See-Handfunkgerät ICOM IC-M33

UKW Amateur-Handfunkgerät, auch offen für Seefunkfrequenzen:Yaesu FT-250R

Radarreflektor passiv Echomax

EPIRP (seit 2017)

Seldén Maststufen

2. UKW-Antenne im Masttop nur für AIS

24 KG Bügelanker no name mit 90m Kette

16 KG Deltaanker mit 40m Bleileine als Ersatz- und Heckanker

2 Feuerlöscher 6 KG

3 Feuerlöscher 2 KG

Neue Matratze Stb-Kabine

Neue Matratze Bugkabine (2017)

Lattenrost Bugkabine

Alle Sitzpolster im Salon/Umbaumöglichkeit zur Koje mit Leesegel im Salon

Bruntons Autopropeller:

Dieser Propeller ist seit 2011 am Schiff verbaut, und arbeitet völlig unauffällig. Er macht den Antrieb zum Automatikantrieb und verändert quasi durch die Flügelstellung die 'Übersetzung'. So ist es z.B. möglich bei wenig Welle mit 1200 U/min ca. 5,5kn schnell zu fahren. Das spart Kraftstoff und schont die Nerven. Im Hafen: Er stoppt Super auf und das Boot läuft Rückwärts stabiler (weniger Radeffekt). Nachteil: Die Schraube erzeugt beim Segeln im Stillstand ein grosses Drehmoment, so gross, das die Kegelkupplung im Saildrive durchrutscht (man hört es), und dann verschleisst sie während man segelt. Hier hilft es, den Motor zum Segeln mit eingelegtem Gang auszustellen. Die Erklärung von Yanmar dazu: Dann ist die Kegelkupplung nicht im Ölbad, und packt besser. Siehe auch Motor und Getriebe

Umlenkrollen:

Die Umlenkrollen für die Fallen, die ins Cockpit führen wurden durch eloxierte Alurollen erstetzt, die mit VA ABEC 7 Kugellagern, die für Inliner gedacht sind, versehen. Ebenso diverse Umlenkrollen der Selbstwendefock, des Rollfurlers und der Großschot wurden mit diesen Lagern versehen. Zudem ist noch eine Nachrüstung von kugelgelagerten Mastrutschern erfolgt, und auch der Rollfurler ist aus dem Ankerkasten raus und über Deck montiert worden, da die zwei Umlenkungen einfach zu viel unnötige Kraft kosten.

 

Luftfilter:

Wie viele Bootsmotorenhersteller hat Yanmar auch beim 3JH4E den Luftfilter 'vergessen'. Im Kunstoffkasten findet sich leider kein Filterelement, d.h. es handelt sich nur um einen Ansauggeräuschdämpfer, und nicht um einen Luftfilter. Normalerweise ist in der Luft auf See auch kaum Staub, der den Motorverschleiss unnötig erhöhen würde. Trotzdem ist mir nicht Wohl bei dem Gedanken, den Motor so laufen zu lassen. In Küstennähe ist Staub durchaus vorstellbar, auch besteht die Möglichkeit dass sich an Bord Staub sammelt, oder im Motorraum Dinge sind, die ein Motor besser nicht ansaugt, etwa die Reste eines sich zerlegenden Keilriemens. Ich bin gespannt, wieviel Dreck sich am Nachrüstfilter sammeln wird.

Anmerkung nach 350 Betriebstunden: Der Luftfilter macht durchaus Sinn, er war schwarz vom aufgefangenen Dreck und Staub, was sonst zwischen Kolben und Zylinder gelandet wäre. Wir werden also weiter mit Luftfilter reisen, da es nur Vorteile birgt.

Bilgenpumpe

Die beiden Bilgenpumpen steht ab Werft nicht am tiefsten Punkt der Bilge, so dass sie das Wasser nicht restlos aus dem Rumpf pumpen können. Deshalb habe ich die elektrische Bilgenpumpe und den Schalter umgesetzt. Als sie dann die Bilge leerpumpen sollte, zeigte sie sich schnell überfordert, verlor rasch an Leistung und schaffte es nicht mal die ca. 50 l aus der Bilge zu schaffen, für die sie zuvor zu hoch montiert war. Da das Mini-Bad aus der Bug-Kabine sowieso einem Stauraum weichen soll, demontiert ich kurz entschlossen die JABSCO Drain-Shower-Pump, und verbaute sie als Bilgenpumpe. Auf dem Etikett steht übrigens auch, dass sie als 'bilge pump' certifiziert ist. Das Ergebnis: Sie pumpte sehr schnell die Bilge leer. Wie gut, dass wir  nicht erst auf hoher See bei ernsthaften Problemen festzstellen müssen, was Hanse da für einen billigen Schrott in die Bilge gebaut hat...

 

Motorpanel jetzt Zündschloßfrei

Original hat das YANMAR-Panel ein Zündschloß. Diese Zündschloß habe ich durch 3 Schalter ersetzt: Zündung an/aus, Vorglühen, Starten. Der Vorteil des original verbauten Zündschlosses ist winzig, denn den passenden Zündschlüssel gibt es für 3,50€ in jedem Fachgeschäft, alle Schlüssel sind gleich (wie früher bei Zündapp). Vorteil aber der Startmöglichkeit ohne Zündschlüssel ist, dass man nie den Schlüssel suchen muss! Das ist gerade wichtig wenn es mal schnell gehen muss, und z.B. der jenige der den Schlüssel in der Tasche hat, gerade auf dem Klo ist, oder gar über Bord gegangen ist. Als Diebstahlsicherung wird an versteckter Stelle im Bootsinneren ein sep. Schalter angebracht.

Kühlschranktuning 

Damit unser Kühlschrank wenig Strom braucht, und er im heissen Mittelmeerklima nicht schlapp macht, sollte er möglichst kühle Luft ansaugen können, und die erwärmte Luft entsprechend auch abführen können. Am ISOTHERM-Kühlschrank hat Hanse sogar extra einen langen flexiblen Schlauch angebracht, damit der Ventilator kühle Luft in Bodennähe ansaugen kann, und dies am Wärmetauscher vobeiführt. Auch ein Loch im Schrank ist vorhanden, wo dann die Luft duchgesaugt werden sollte. Leider hat Hanse es versäumt den Schlauch entsprechend zu verlegen, ja sogar war der Schlaucheinlass fast ganz verschlossen hinter ein Brett gestopft! Ich habe einen passendes Rohr an das Schlauchende angeschlossen, und dieses dann in das vorhandene Schrankloch eingeklebt. Frischluft gelangt hierher durch bereits vorhandene Lüftungsschlitze in der Schrankwand.

Die Abluft leitet Hanse dann nur in einen geschlossenen Schrank, wo sie dann nicht weg kann - Wärmestau. Ich habe an diesem Schrank möglichst hoch einen Durchbruch mit Lüftungsgitter geschaffen, wodurch die warme Luft dann entweichen kann, und einen zweiten Lüfter (gebraucht aus 'nem alten PC) während der Saison 2014 verbaut, der die warme Luft vom Wärmetauscher abgesaugt. Die Laufzeit hat sich dadurch etwa halbiert bei einem Mehrverbrauch von 0,7 A, dass rechnet sich!

Jetzt bleibt noch die Isolierung des Kühlschranks zu verbessern, einer meiner nächsten Jobs, und die Kabelquerschnitte zu prüfen, damit die Energie nicht als Wärme unterwegs zum Kühlschrank unnötig verpufft.

Mast

Der Mast bekam im Winterlager Maststufen, Radarreflektor (passiv) sowie eine zweite UKW-Antenne, für AIS. Das UKW-Funkgerät behält seine eigene Antenne. Zudem habe ich das Grossfall anders verlegt,weil es im Mast nicht frei laufen konnte...

Beiboot

3 Meter Plastimo Dinghy mit YAMAHA 8PS 2 Zyl. 2-Takt Außenborder.

Rollfurler

Im Winter 2015/2016 plünderte ich den original Rollurler, ich baute die Lager (2x Gleit-, 1x Kugellager) aus. Mir ist schleierhaft, wie der Hersteller Facnor (FUCKnor?) auf die Idee kam, das so zu bauen. Ich drehte dann eine neue Welle und änderte die eigentliche Trommel so, dass 2 wasserdichte VA-Kugellager montiert werden konnten. Auch der Topwirbel musste an sich komplett neu gebaut werden, um mit Rillenkugellager ausgerüstet zu werden, das stellte noch den grössten Aufwand der ganzen Aktion dar. Der Rollfurler läuft jetzt tatsächlich so, wie man sich das vorstellt. Auch bei (Wind-)Druck auf das Vorstag lässt sich die Genua von Hand aus dem Cockpit reinziehen.

Neues im Cockpit

Im Cockpit findet sich nun ein zuschaltbarer Außenlautsprecher für die Funkgeräte, Umschaltung von UKW auf KW möglich! Zudem ist nun die Ankerwinsch auch am Steuerstand zu bedienen, sehr praktisch im Hafen wo man mit Anker anlegen muss, um evt. nochmal zu korrigieren, wieviel Kette draußen ist.  

2016 - Ab sofort nur noch gefilterstes Wasser in den Tank

Wenn der Watermaker nicht den Tank füllt, dann zapfen wir im Hafen Wasser. Damit das Wasser aber sauber ist und von Chlor, Artzneimittelrückständen und Pestiziden befreit ist, füllen wir den Tank durch zwei Filter: zunächst durch einen Sedimentfilter, der befreit von mechanischen Rückständen, Sand etwa, dann noch einen Kohlefilter der uns von Giften fernhalten soll. Wir trinken das Wasser auch (egal. ob Watermaker oder Wasserhahnbefüllung), dazu läuft es aber vom Tank aus noch durch einen Ionisierungsfilter, der das Wasser ionisiert,dh., der PH- und Redoxwert sind höher. Das Wasser schmekt meist ausgezeichnet, ist gesünder als die meisten Mineralwasser, wir sparen uns viel Schlepperei und schonen die Umwelt, denn im Süden gibt es nur Plastikeinmalflaschen.

PS: Solange wir in Griechenland waren, war der Sedimentfilter noch lange fast wie neu, das änderte sich sehr schnell in Italien.

Kampf dem Schimmel im Winterlager!

Im Frühjahr, wenn man wieder zurück kommt aufs Schiff, ist es immer wieder spannend. Spannend, wie war das noch mal auf dem Boot, und worum es hier geht: Wie hat sich das Boot im Winter geschlagen, in welchem Zustand finden wir unser Hab und Gut im Bootsinneren vor? Der erste Winter auf Sardinien offenbarte uns kaum Überraschungen, es gab kaum Schimmel, kaum Schäden an unseren Kleidungsstücken und den Polstern. Lediglich ganz wenig Schimmel an zwei Polstern. Jedoch konnte man sehen, dass es durch eine Decksluke rein geregnet hat. Eine Luke, die unterwegs nie undicht war. Ganz anders im zweiten Winter in Preveza/GR! Wir machten die Erfahrung, ganz im Gegensatz zum Vorjahr, das die Bugkabine am trockensten war, und viele Sachen in der Achterkabine arge Schäden durch Schimmel erfahren hatten. Viele Sachen mussten wir einfach wegwerfen. Die Decksluke im Salon hatte wieder einmal reichlich Wasser rein gelassen, das dann über den Tisch auf den Boden und dann in die Bilge läuft.

Um zu hoher Luftfeuchtigkeit und Schimmel vorzubeugen haben wir für den kommenden Winter 16/17 folgende Maßnamen ergriffen:

1.      Die zwei großen Decksluken im Salon, die einzig ebenen, habe ich die Gummidichtung dick mit Vaseline eingeschmiert, damit kein Wasser eindringen soll.

2.      Auf dem Tisch im Salon steht jetzt eine Schüssel, die evt eindringendes Wasser auffängt.

3.      Unser Segelzeug und diverse ausgesuchte Kleidung (besonders die, die mit Salzwasser in Verbindung gekommen ist und solche, die man nicht waschen kann) haben wir in Vakuumbeutel verpackt. Diese Vakuumbeutel kann man mit dem Staubsauger ‚Luftleer’ machen – keine Luft, keine Luftfeuchtigkeit! Diesen Trick haben wir mal auf dem Steg erzählt bekommen...

4.      Das Boot hat zwei Lufthutzen, über das es atmet. Was Überdeck ein Labyrinth ist damit keine Wasser eindringen kann, ist Unterdeck ein einfaches Rohr mit 83mm Durchmesser, hier strömt frische Luft in den Salon. Ich habe mir zwei Stücke Rohr gesucht (Schweppes Einwegflasche 1l), die sich hier einstecken lassen. An die Rohre schraubte ich je einen PC-Lüfter an, die jetzt über die vorhandene Labyrinthlüftung Luft ansaugen und in den Salon blasen. Gesteuert wird das durch einen Dämmerungsschalter. Den habe ich so beschattet, das die Ventilatoren nur laufen, wenn die Sonne scheint, die Luftfeuchtigkeit also niedrig sein sollte. Der Strom dafür wird ganz locker von unserer Solaranlage produziert.

Wir sind gespannt, wenn wir nach dem Winter wiederkommen........!

Neue Achterstagklemme für SSB Antennennutzung

Aus Alubronze fertigte ich im Januar 2017 eine neue breite Anschlußklemme für das Kabel das zwischen Antennentuner und isoliertes Achterstag, das ja auch als Kuzwellenantenne dient. Alubronze ist absolut Seewasserfest. Bisher war eine schmale VA-Klemme hierfür zuständig, ein Kontakt, der aber recht viel Pflege benötigte, damit der Kontakt immer einwandfrei war. Ich hoffe das dies sich hiermit erledigt hat!

AIS auch auf dem Plotter, neue EPIRB für den echten Notfall

 

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